Oberflächenverfahren

Brünieren

Brünieren DIN 50938:2000

Durch das Brünieren wird eine poröse Konversionsschicht (etwa 1 µm) ausgebildet, wodurch das  Werkstück weitestgehend maßhaltig bleibt.

Im mehrgängigen Tauchverfahren (2-bad, bzw. 3-bad-brünieren) bilden sich optisch ansprechende, tiefschwarze Mischoxidschichten aus Eisen(II,III)-oxid (Fe2O3 und Fe3O4).

Die Durchführung der Brünierung beinhaltet nicht nur den eigentlichen Brünierprozess, sondern sowohl die Vorbehandlungsstufe, bestehend aus Entfettung und Beizung, als auch die Nachbehandlungsstufe, bestehend aus Heißspülung und Beölung.

Eigenschaften der Oberfläche:

Korrosionschutz: mäßig, durch beölen verbessert

Abriebfestigkeit: sehr gut

Oberfläche: porös

Temperaturbeständigkeit: bis 300° C

Maßhaltigkeit: sehr gut, da kein Schichtaufbau

Optik: von leicht schwarz-blau bis tiefschwarz

Nachbehandlungen: beölen, befetten, dewatering

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API Oberflächen Beschichtung GmbH

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